IGeL versus GKV-Leistungen: Warum Kassenleistungen oft unterschätzt werden
29. Januar 2026
Häufig werden Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) im Gegensatz zu GKV -Leistungen als besonders attraktive Premiumleistungen angeboten und wahrgenommen. Warum dies an der Realität vorbeigeht, klärt die neue Folge des IGeL-Podcast.
Viele Menschen haben falsche Vorstellungen von den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Sie unterstellen, dass GKV -Leistungen lediglich Mindestanforderungen genügen, während Selbstzahlerleistungen laut IGeL-Report 2024 häufig als „wichtig für den Erhalt der Gesundheit“ verstanden werden. Hinzu kommt, dass IGeL mitunter als medizinisch „notwendige Leistungen“ verkauft werden, die die Krankenkassen nicht übernehmen.
IGeL-Leistungen werden oft als der „Mercedes“ unter den Gesundheitsleistungen wahrgenommen, das GKV -Angebot eher als „Golf-Klasse“. Warum das nicht zutrifft und Kassenleistungen auch der „Mercedes“ sein können, erklärt Dr. Martin Krasney, Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverband s in der neuen Folge des IGeL-Podcast. Dabei erläutert der Jurist unter anderem, was das „Wirtschaftlichkeitsgebot“ für GKV-Leistungen wirklich bedeutet.
Zudem teilt GKV -Mitglied Anja Schiller ihr persönliches Erlebnis in einer Hautarztpraxis, in der ihr die Kassenleistung zum Hautkrebsscreening lediglich abschätzig angeboten wurde, was sie durchaus kritisch sieht.
Zu Gast in dieser Folge:
Dr. Martin Krasney, Vorstandsmitglied des GKV-Spitzenverband s
Anja Schiller, selbstständig, GKV -Mitglied
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Und vielen Dank dem Londoner Künstler Ketsa: Sein Stück "Beat Stick" ist der Jingle des IGeL-Podcasts.